Cheese In A Box

Käse richtig lagern: so bleibt er länger frisch

·Von Herriaan Franssen·3 Min Lesedauer

Du hast gerade eine schöne Auswahl an Käse gekauft und möchtest ihn die nächsten Tage genießen. Aber wie lagerst du ihn am besten, damit Geschmack und Textur erhalten bleiben? Die kurze Antwort: nicht in Frischhaltefolie.

Käselaibe auf Holzregalen in einem traditionellen Käselager
Foto: Mark Stebnicki via Pexels

Warum Frischhaltefolie nicht funktioniert

Käse lebt. Er atmet, reift weiter und gibt Feuchtigkeit ab. Frischhaltefolie unterbindet diesen Prozess vollständig. Die Feuchtigkeit, die der Käse abgibt, hat keinen Ausweg, der Käse wird feucht, schwitzt und verliert an Geschmack. Bei Weichkäse kann es sogar zu unerwünschten Gerüchen kommen.

Käsepapier ist die Lösung

Käsepapier, auch als zweilagige Käsefolie bekannt, wurde speziell für die Aufbewahrung von Käse entwickelt. Die innere Schicht hält die Feuchtigkeit, die äußere lässt den Käse atmen. So bleibt der Käse feucht genug, um nicht auszutrocknen, und überschüssige Feuchtigkeit kann trotzdem entweichen.

Weichkäse auf rustikalem Käsepapier mit Honig serviert
Foto: Irita Antonevica via Pexels

Bei Cheese In A Box legen wir jeder Bestellung kostenloses Käsepapier bei. Nicht als kleines Extra, sondern weil wir überzeugt sind: Guter Käse verdient eine gute Aufbewahrung.

Aufbewahrung nach Käsesorte

Hart- und Halbhartkäse

Zum Beispiel Gouda, Parmesan oder Gruyère. Wickle ihn in Käsepapier und bewahre ihn im Gemüsefach deines Kühlschranks auf. Dort ist es etwas feuchter und die Temperatur ist gleichmäßiger als auf dem regulären Kühlregal. So hält sich Hartkäse problemlos 3 bis 6 Wochen.

Weichkäse

Brie, Camembert und andere Weichkäse bewahrst du ebenfalls in Käsepapier auf, solltest sie aber zügiger verzehren. Weichkäse reift im Kühlschrank schnell nach. Am besten innerhalb von 1 bis 2 Wochen aufessen, um den besten Geschmack zu erleben.

Blauschimmelkäse

Blauschimmelkäse wie Blue Shropshire oder Roquefort solltest du getrennt von anderen Käsesorten aufbewahren. Die Schimmelkulturen können sich übertragen. Wickle ihn fest in Käsepapier und bewahre ihn in einer verschlossenen Dose auf.

Frischkäse

Mozzarella, Ricotta und andere Frischkäse bewahrst du in ihrer eigenen Flüssigkeit auf und isst sie so schnell wie möglich. Maximal 3 bis 5 Tage im Kühlschrank.

Die ideale Temperatur

Käse mag es kühl, aber nicht zu kalt. Die ideale Lagertemperatur liegt bei 4 bis 8 Grad. Das Gemüsefach deines Kühlschranks trifft diesen Bereich in der Regel genau. Bewahre Käse niemals im Gefrierfach oder an der Rückwand auf, wo es am kältesten ist.

Käse einfrieren: geht das?

Es geht, ist aber nicht ideal. Beim Einfrieren verändert sich die Struktur des Käses, weil die Feuchtigkeitspartikel gefrieren und sich ausdehnen. Hartkäse übersteht das am besten, wird aber etwas krümeliger. Weichkäse wird nach dem Auftauen oft wässrig.

Wenn du dennoch einfrieren möchtest: Schneide den Käse in Portionen, wickle sie fest in Käsepapier und dann in einen Gefrierbeutel. Lass ihn langsam im Kühlschrank auftauen, niemals auf der Arbeitsfläche.

Möchtest du mehr über die verschiedenen Käsesorten erfahren? Dann lies unseren Artikel darüber, was Bauernkäse genau ist und warum er anders schmeckt als Industriekäse.

Vor dem Servieren

Käseplatte mit verschiedenen Käsesorten, Crackern und Oliven, bereit zum Servieren
Foto: Foodie Factor via Pexels

Nimm Käse immer mindestens 30 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank. Kalter Käse schmeckt flach. Bei Zimmertemperatur entfalten sich alle Aromen und Düfte. Bei Weichkäse merkst du den Unterschied sofort: Ein kalter Brie ist fest und geschmacklos, ein Brie bei Zimmertemperatur ist cremig und vollmundig.

Selbst probieren?

Bei Cheese In A Box haben wir diese Käsesorten frisch geschnitten im Sortiment:

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