Cheese In A Box

Die perfekte Käseplatte zusammenstellen

·Von Herriaan Franssen·3 Min Lesedauer

Eine Käseplatte ist das Schönste, was du deinen Gästen servieren kannst. Kein kompliziertes Rezept, keine stundenlange Arbeit in der Küche, und trotzdem hinterlässt du einen bleibenden Eindruck. Alles, was du brauchst, ist eine gute Auswahl an Käse und die richtigen Begleiter. Aber wie triffst du diese Auswahl?

Prachtvoll angerichtete Käseplatte mit verschiedenen Käsesorten, Nüssen, Oliven und frischem Obst
Foto: Deane Bayas via Pexels

Wie viel Käse pro Person?

Rechne mit etwa 150 bis 200 Gramm Käse pro Person, wenn die Käseplatte der Mittelpunkt des Abends ist. Servierst du sie als Abschluss nach einer Mahlzeit? Dann sind 80 bis 100 Gramm ausreichend.

Wähle mindestens 3 und höchstens 5 oder 6 Käsesorten. Zu wenig, und es gibt nichts zu entdecken. Zu viel, und die Auswahl wirkt unübersichtlich.

Die goldene Regel: Abwechslung in allem

Eine gute Käseplatte lebt von Kontrasten auf drei Ebenen:

  • Textur: kombiniere einen weichen Käse mit einem harten und etwas dazwischen
  • Geschmack: von mild bis kräftig, mit etwas Süßem oder Nussigem in der Mitte
  • Herkunft: mix Niederländisches mit Französischem, Italienischem oder Englischem für eine Überraschung

Möchtest du mehr über die Grundlagen des niederländischen Käses erfahren? Dann lies unseren Artikel darüber, was Gouda genau ist, und entdecke den Unterschied zu echtem Bauernkäse.

Wurst- und Käseplatte mit verschiedenen Käsesorten, Crackern und Oliven auf einem Schieferplateau
Foto: Foodie Factor via Pexels

Eine Beispiel-Käseplatte mit 5 Käsesorten

Diese Kombination funktioniert immer:

  • Weich und cremig: Roombrie oder ein Brie de Meaux. Geschmeidig, mild und für jeden ein Genuss.
  • Halbfest und charaktervoll: ein Noord-Hollandse extra gereift. Das Rückgrat deiner Platte.
  • Hart und intensiv: Parmigiano Reggiano in Stücken. Pures Umami.
  • Blau und würzig: Blue Shropshire. Optisch ein Hingucker mit seiner orangefarbenen Rinde und milder als Roquefort.
  • Überraschend: Trüffelkäse. Immer ein Gesprächsthema.

Die Begleiter machen den Unterschied

Käse allein ist gut, aber mit den richtigen Begleitern wird er großartig:

  • Brot und Cracker: eine neutrale Sorte, die den Käse nicht übertönt. Pavesi Cracker sind ideal.
  • Obst: Weintrauben, Feigen, Apfel oder Birne. Das Süße bildet einen schönen Kontrast zu salzigem und würzigem Käse.
  • Nüsse: Walnüsse sind der Klassiker. Mandeln passen ebenfalls gut zu Hartkäse.
  • Süßes: Feigenbrot, Honig oder ein Chutney. Honig auf Blauschimmelkäse ist himmlisch.

Präsentationstipps

Verwende ein Holzbrett oder ein Schieferplateau. Lege die weichen Käse an den Rand, da sie sich dort leichter schneiden lassen, und die harten in die Mitte. Gib jedem Käse sein eigenes Messer, um Geschmacksvermischungen zu vermeiden.

Käse schneiden mit einem Käsemesser auf einem Holzschneidebrett
Foto: Kaboompics via Pexels

Nimm den Käse mindestens 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Kalter Käse schmeckt flach. Bei Zimmertemperatur entfalten sich alle Aromen und Düfte.

Selbst probieren?

Bei Cheese In A Box haben wir diese Käsesorten frisch geschnitten im Sortiment:

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