Käsefondue klingt simpel: Käse schmelzen und Brot hineintunken. Aber wer es schon einmal versucht hat, weiß, dass es schnell schiefgehen kann. Der Käse klumpt, wird gummiartig oder trennt sich in eine fettige Schicht und eine zähe Masse. Mit der richtigen Herangehensweise gelingt dir ein Fondue, das von Anfang bis Ende samtig-geschmeidig bleibt.

Die richtigen Käsesorten wählen
Das Geheimnis eines guten Fondues beginnt bei der Käsewahl. Verwende mindestens zwei Käsesorten, die gut schmelzen:
- Gruyère: die Basis jedes klassischen Fondues. Nussig, vollmundig, schmilzt wunderbar.
- Emmentaler: mild und cremig, macht das Fondue weicher und zugänglicher.
- Comté: für extra Tiefe und Komplexität.
- Appenzeller: würzig und kräftig, für alle, die es etwas herzhafter mögen.
Das klassische Verhältnis ist zwei Teile Gruyère auf einen Teil Emmentaler. Aber Experimentieren ist ausdrücklich erlaubt. Gib eine Handvoll geriebenen Comté dazu für noch mehr Charakter.
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Das Grundrezept
Für 4 Personen:
- 400 g Gruyère, gerieben
- 200 g Emmentaler, gerieben
- 1 Knoblauchzehe
- 300 ml trockener Weißwein
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Speisestärke
- Nach Belieben ein Schuss Kirsch
Zubereitung
Reibe den Fonduetopf mit der halben Knoblauchzehe aus. Erwärme den Wein bei niedriger Hitze, ohne ihn zum Kochen zu bringen. Gib den Käse in kleinen Portionen dazu und rühre dabei stets in einer Achterbewegung. Warte, bis jede Portion vollständig geschmolzen ist, bevor du die nächste hinzufügst.
Verrühre die Speisestärke mit dem Zitronensaft und gib die Mischung zum Fondue. Das sorgt dafür, dass der Käse gebunden bleibt und sich nicht trennt. Würze mit einer Prise Muskat und nach Belieben einem Schuss Kirsch.

Häufige Fehler
- Zu hohe Hitze: Käse muss langsam schmelzen, nicht kochen. Zu viel Hitze macht ihn gummiartig und klumpig.
- Den gesamten Käse auf einmal hinzugeben: Gib den Käse nach und nach dazu. Geduld ist hier wirklich der Schlüssel.
- Keine Säure: Wein und Zitronensaft sind nicht nur für den Geschmack da. Die Säure hilft dabei, den Käse zu emulgieren. Ohne Säure fängt er an zu klumpen.
- Fertig geriebener Käse aus der Packung: Er enthält Trennmittel, die das Schmelzen erschweren. Reibe den Käse daher immer selbst.
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Was tunke ich hinein?
Brot ist der Klassiker, aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten:
- Baguette: in Würfel geschnitten, am besten einen Tag alt (hält besser am Gäbelchen)
- Gekochte Kartoffeln: in Scheiben, herrlich mit dem Käse
- Gemüse: Brokkoli, Blumenkohl, Champignons, Kirschtomaten
- Wurst: Stückchen Räucherwurst oder Chorizo
- Obst: Apfel und Birne passen überraschend gut dazu

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